Situation | Der Gebäudekomplex der evangelisch-reformierten Kirche liegt in einer Grünanlage mit eindrücklichem Baumbestand. Die ursprüngliche Harmonie von Kirche und Kirchgemeindehaus
wird heute durch die Erweiterung von 1975 etwas verunklärt, indem das Volumen des Kirchenschiffs stark konkurrenziert wird. Der vorgeschlagene Ersatzneubau schmiegt sich flach in das leicht modulierte Gelände und stärkt damit die Dominanz von Kirchenschiff und Turm. Während diese beiden sakralen Bestandsbauten die Fernwirkung bestimmen, vernetzt sich der Neubau mit der unmittelbar angrenzenden Parklandschaft. Er schiebt sich dicht an das Kirchenschiff und verzahnt sich, ähnlich der heutigen Situation, leicht mit ihm. Zusammen mit der bestehenden Halle und dem Turm wird der Kirchplatz neu definiert. Die typischen Gestaltungselemente (Einfassungen, Abschlüsse, Bäume) der Parklandschaft werden weitgehend erhalten. Neue Elemente werden im Sinne des Bestandes sorgfältig eingefügt. Ergänzende Bäume und Sträucher sollen das «Parkgefühl» stärken, Sitzgelegenheiten die Aufenthaltsqualität steigern. Ein teilweiser Ersatz des Rasens durch naturnahe Wiesen- und Blumenfelder bringt mehr Biodiversität. Und durch die Lage von Saal und Cafeteria rückt der Park ins Zentrum und wird zum identitätsstiftenden Element der erneuerten Anlage, zu jeder Jahreszeit.
wird heute durch die Erweiterung von 1975 etwas verunklärt, indem das Volumen des Kirchenschiffs stark konkurrenziert wird. Der vorgeschlagene Ersatzneubau schmiegt sich flach in das leicht modulierte Gelände und stärkt damit die Dominanz von Kirchenschiff und Turm. Während diese beiden sakralen Bestandsbauten die Fernwirkung bestimmen, vernetzt sich der Neubau mit der unmittelbar angrenzenden Parklandschaft. Er schiebt sich dicht an das Kirchenschiff und verzahnt sich, ähnlich der heutigen Situation, leicht mit ihm. Zusammen mit der bestehenden Halle und dem Turm wird der Kirchplatz neu definiert. Die typischen Gestaltungselemente (Einfassungen, Abschlüsse, Bäume) der Parklandschaft werden weitgehend erhalten. Neue Elemente werden im Sinne des Bestandes sorgfältig eingefügt. Ergänzende Bäume und Sträucher sollen das «Parkgefühl» stärken, Sitzgelegenheiten die Aufenthaltsqualität steigern. Ein teilweiser Ersatz des Rasens durch naturnahe Wiesen- und Blumenfelder bringt mehr Biodiversität. Und durch die Lage von Saal und Cafeteria rückt der Park ins Zentrum und wird zum identitätsstiftenden Element der erneuerten Anlage, zu jeder Jahreszeit.
Organisation | Das neue, grosszügiger Foyer erstreckt sich über die gesamte Gebäudetiefe. Alle wichtigen Publikumsbereiche sind von hier aus leicht erreichbar. Die Cafeteria kann je nach Bedürfnis an unterschiedlichen Orten im Foyer betrieben werden, mit Aussenbereichen auf dem Kirchplatz, im Schatten der grossen Linde oder auf dem sonnigen Gartensitzplatz hinter der Kirche. Saal und Kirchenraum lassen sich grosszügig zum Foyer hin erweitern und erlauben eine vielfältige, flexible Nutzung. Der starke Bezug zum Park und zur Schulstrasse unterstreicht die Offenheit und Gastfreundlichkeit der Kirchgemeinde. Die ans Foyer angrenzende Halle erschliesst den Spiel- und den Gruppenraum. Hier befinden sich auch der Empfangsbereich der Verwaltung, gut auffindbare, barrierefreie Sanitäranlagen und die Anbindung ans Treppenhaus. Ein Lift erschliesst sämtliche Geschosse. Auf Niveau des Parkplatzes liegt der Zugang für Personal und die Anlieferung. Im Sockelgeschoss befinden sich die autonom nutzbaren Jugendräume und der Kreativraum, erschlossen durch eine breite Halle mit Anbindung an den
rückseitigen Aussenraum.
Die Büros der Verwaltung sind über zwei Geschosse verteilt. Eine interne Verbindungstreppe führt über den Empfangsbereich und ermöglicht Sicht- und Akustik-Verbindungen zwischen den Geschossen. Im Tagesbetrieb ist auch ein guter Kontakt zum Publikumsbereich gewährleistet. Sämtliche Bürotrennwände sind nichttragend, sodass künftig auch andere Büroformen (Open-Space, Teambüros) oder andere Nutzungen möglich sind. Der
Seelsorgeraum im Verwaltungstrakt ist direkt vom Treppenhaus erschlossen. Seine Lage etwas abseits der öffentlichen Bereiche garantiert die notwendige Diskretion.
rückseitigen Aussenraum.
Die Büros der Verwaltung sind über zwei Geschosse verteilt. Eine interne Verbindungstreppe führt über den Empfangsbereich und ermöglicht Sicht- und Akustik-Verbindungen zwischen den Geschossen. Im Tagesbetrieb ist auch ein guter Kontakt zum Publikumsbereich gewährleistet. Sämtliche Bürotrennwände sind nichttragend, sodass künftig auch andere Büroformen (Open-Space, Teambüros) oder andere Nutzungen möglich sind. Der
Seelsorgeraum im Verwaltungstrakt ist direkt vom Treppenhaus erschlossen. Seine Lage etwas abseits der öffentlichen Bereiche garantiert die notwendige Diskretion.
Oekologie / Oekonomie | Der ökologische Fussabdruck des Ersatzneubaus soll möglichst klein ausfallen. Deshalb wird eine nachhaltige Holzkonstruktion vorgeschlagen. Für die Bodenplatte des Verwaltungsbereichs sowie für Teile des Sockelgeschosses ist Recyclingbeton vorgesehen. Der Holzbau erlaubt energetisch optimale, schlanke Konstruktionen und dank der Vorfabrikation eine kurze Bauzeit. Die gute Wärmedämmung und eine optimierte Haustechnik garantieren einen günstigen und CO2-armen Betrieb des Gebäudes. Witterungsgeschützte Klappen ermöglichen im Sommer eine effektive Nachtauskühlung. Das Dach kann mit flach liegenden Photovoltaik-Elementen ausgerüstet werden.